Dual-Aktivierung® 2018-06-30T16:33:23+02:00

Dual-Aktivierung®

  • Mit Hilfe von blau-gelben Dualgassen und Pylonen wird ein durchdachter Parcours nach einem festen Zeitsystem longiert oder geritten.
  • Alte, klassische, seit langem bewährte Übungen werden sichtbar gemacht. Somit bieten sie Pferd und Mensch Struktur, Orientierung und ermöglichen ein effizientes Training.
  • Ständige Rechts-Links-Wechsel, verbunden mit Farbreizen, Biegen und Geraderichten helfen dem Pferd, seine Bewegungskoordination und Balance zu verbessern und seine Hinterhand zu aktivieren.
  • Die Pferde reagieren durch gesteigertes Körperbewusstsein in Stresssituationen gelassener.
  • Das Pferd bekommt mehr Freude an der Arbeit mit dem Menschen, so dass ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Mensch und Pferd gefördert wird.
  • Spaß für Mensch und Pferd durch abwechslungsreiches Training.
  • Das Pferd lernt, ausbalanciert, taktklar und selbsttragend zu laufen.
  • Ausgleich der natürlichen Schiefe durch Förderung der Gleichseitigkeit.
  • Dual-Aktivierung® ist eine hoch koordinative Aufgabe für das Pferd, welche die Gleichmäßigkeit der Reizaufnahme zwischen den Gehirnhälften fördert.

 

Trainingselemente der Dual-Aktivierung®

 

  • Die longierte Dual-Aktivierung®: Das Longieren durch die Dual-Gassen ist ein erstes Vorbereiten und Heranführen an das Reiten in der Dual-Aktivierung. Durch einen auf das Pferd und seinen Trainingszustand abgestimmten Parcours wird das Pferd nach Zeitsystem durch die „Hindernisse“ longiert. Häufige Handwechsel fördern neben Balance und Koordination die Geraderichtung.
  • Die gerittene Dual-Aktivierung® Mithilfe der blauen und gelben Trainingshilfen werden bewährte Übungen aus der klassischen Dressur sichtbar gemacht und erleichtern das Nachreiten. Durch ständige Rechts-Linkswechsel in der Dual-Aktivierung, lernt das Pferd umzulasten, gewinnt an Balance und Koordination. Das Pferd nimmt auf dem inneren hinteren Bein mehr Last auf, es wird zum Lastbein und das äußere Hinterbein zum Schubbein. Dadurch richtet sich das Pferd auf gebogener Linie „in sich gerade”, die Vorhand-Hinterhandkoordination wird optimiert, das Pferd reagiert besser auf die Hilfen, da es gelernt hat, sich und den Reiter besser auszubalancieren. Durch neu gewonnene Balance und Koordination spart das Pferd Energie und durch optimale Belastung wird einem Gelenkverschleiß vorgebeugt. Von Pferd und Reiter werden in der Dual-Aktivierung ständig Aufmerksamkeit und Konzentration gefordert.
  • Longe-Walking Das Pferd wird durch die Dualgassen an der Doppellonge, ähnlich dem Fahren vom Boden aus, gearbeitet. Auf das Gebiss wird aus Rücksicht auf das empfindliche Pferdemaul verzichtet. Mit Michael Geitners Doppellonge, die kürzer ist als die handelsübliche Longe fällt das Handling leichter. Longe-Walking hat gegenüber dem Longieren den Vorteil, dass hier viele Rechts-Linkswechsel vorhanden sind. Zudem wird beim Longe-Walking, als Alternative zum Reiten, der Rücken nicht belastet. Koordination, Balance und Konzentration werden im Longe-Walking gefördert. Das Vertrauen, welches das Pferd zum Longenführer aufbringen muss, wird vertieft.
  • Positionsarbeit – Wer bewegt wen? In einer Pferdeherde wird die Rangordnung nicht dadurch festgelegt, wer der Stärkere ist, sondern wer die besten Führungsqualitäten hat. Pferde testen, ob der Mensch in der Lage ist, im Ernstfall die richtige Entscheidung zu treffen. Oft sind es kleinste Bewegungen, Zentimeter, die sie sich erobern. Führung zu übernehmen beginnt in dem Moment, wenn Pferd und Mensch zusammentreffen. Es geht nicht um Dominanz, sondern darum, durch souveräne Führung Vertrauen und Sicherheit zu bieten, um dann einen verlässlichen Partner an der Seite zu haben. Dies wird mit sinnvoll durchdachten Führübungen und dem Einnehmen der richtigen Position am Pferd erreicht. Elemente der Positionsarbeit ziehen sich durch alle Trainingsmethoden von Michael Geitner.
  • Arbeit mit der Fahne Mit der Fahnenarbeit beginnen die ersten Rechts-Linkswechsel für das Pferd. Durch Bewegen des Pferdekopfes und -halses in Richtung Fahne, die vor dem Kopf Hin und Her geschwungen wird, fängt das Pferd an, bewusst mit den Augen nach der Fahne zu schauen. Es soll gerade, in gleichmäßigem Tempo laufen und dabei nur den Kopf und Hals in Richtung Fahne bewegen. Für das Pferd ist die Fahnenarbeit eine hoch koordinative Aufgabe und fördert die Gleichmäßigkeit der Reizaufnahme zwischen den Gehirnhälften.

 


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